Foto: Félix Vázquez

El Choro - Wurzeln, Hingabe, Wahrheit

Sein erster Lehrer war sein Vater, dann hat ihn die Fundación Cristina Heeren adoptiert.
Die Karriere von El Choro baut bis heute auf diesem Fundament auf. Mit Erfolg.

Der Unterricht im Fortgeschrittenenkurs der Fundación Cristina Heeren ist eigentlich vorbei. Fußimprovisation mit Antonio Molina. Doch El Choro steht noch konzentriert vor seinen Schülern. In Fußball-Trikot und schlabbriger Jogginghose, mit Männer-Dutt und Vollbart. Nur die Schuhe mit flachem Absatz und Charly-Chaplin-runder Kappe weisen eindeutiger auf Flamenco hin. Er nickt kurz durch das Bullauge in der Stahltür herüber und hebt Hand und Zeigefinger, um zu gestikulieren: einen Moment noch. Guter Flamenco will Weile haben.

Kurz darauf sitzt der Tänzer aus Huelva kaffeetrinkend in der Bar drei Häuser weiter. Während er Fragen beantwortet, reicht ihm seine Partnerin immer wieder Brot. 10.45 Uhr, Frühstückszeit in Sevilla, der Stadt, die für El Choro 1999 zur zweiten Heimat wurde. Da war er gerade einmal 14 Jahre alt und hatte einen Wettbewerb gewonnen, der ihm ein Stipendium für eine Tanzausbildung in der Fundación Cristina Heeren bescherte. „Die Fundación ist zu 90 Prozent an meiner Karriere beteiligt. Sie hat mein erstes Stück produziert, auch durch das Unterrichten bin ich ihr verbunden. Wir sind wie eine Familie", sagt der 32-Jährige.

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Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der ANDA 132.

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