Foto: Peter Martin

Flamenencofestival 2017 in Düsseldorf

Das populäre und aufregende Festival in Düsseldorf (Veranstalter: tanzhaus nrw) zeigte vom 07. bis 17. April 2017 eine große Bandbreite des Flamencos. Von traditionell bis zeitgenössisch, sowie spanischen Tanz, mit Künstlern wie Daniel Doña, Pastora Galván, Juan Carlos Lérida, Patricia Guerrero und El Choro.

Bemerkenswert war auch das Workshopangebot. Insgesamt 25 Kurse mit 19 Dozenten. Außer den üblicherweise anzutreffenden Kursen (Tanzchoreografie, Gitarre, Gesang und Perkussion) wurden angeboten: Spanischer Tanz, Moderner Flamenco im 12er Compás, Flamenco inklusiv für Teilnehmer mit und ohne Behinderung, Improvisation, und darüber hinaus eine Palos-Einführung mit Ulrich Gottwald „El Rizos". Seit dem letzten Jahr dabei und sehr beliebt sind die Bulería festera mit Juan Paredes und ein Tanzprojekt des renommierten Tänzers und Choreografen Javier Latorre mit abschließender Vorführung im kleinen Saal des Tanzhauses. Sehr gut besucht waren in diesem Jahr die Kurse bei Pastora Galván für Bulerías und Tangos und bei Gema Moneo für Soleá por Bulerías.

Es gibt viele Tänzer, die eine schöne Choreografie unterrichten können. Aber es gibt wenige, die über die Wurzeln des Flamencos so bildhaft und verständlich erzählen können wie der Tänzer El Torombo aus Sevilla. Er vermittelte den Teilnehmern seine Philosophie des Flamencos, einer Kunst, die jeder durch den Rhythmus und die Musik fühlen kann. Er sang Tonás und Soleares, dann Bulerías und Alegrías. Die Teilnehmer mussten sich erst auf seine außergewöhnliche Methode einstellen und einlassen. Nicht einfach nur tanzen, sondern spüren. Und am letzten Tag seines viertägigen Workshops ergriff sie die reine Freude, auf den Gesang von Torombo und der Gitarre von El Rizos zu hören, zu interagieren und sich auf blanken Füßen miteinander zu bewegen.

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Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der ANDA 132.

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