Fotos: Festival de Jerez

Review of "Guerrero"

Guerrero nennt sich das Programm, was nicht nur für den Nachnamen des Tänzers, sondern auch für Krieger steht. Eduardo Guerrero zeigt in verschiedenen Palos, wie er zu Frauen in seinem Leben steht.

Um die verschiedenen Relationen zwischen ihm und den Frauen darzustellen holte er seine drei ausserordentlichen Sängerinnen Anabel Rivera, Samara Montañez und Sandra Zarzana auf die Bühne. Sie interpretierten die Stile gemeinsam und doch jeder auf seine Weise. Die drei Frauen vermittelten unheimliche Emotionen und wenn sie gemeinsam sangen oder gar mehrstimmig stellten sich mir die Haare zu Berge. Sie besangen Edu und lebten die Texte die sie sangen. Sie scheuchten den Tänzer umher und feuerten ihn an, dann wieder lockten sie ihn zu sich und man kam nicht umhin sich vorzustellen in welcher Beziehung Tänzer und Sängerin in diesem Moment zu einander standen. Edu seinerseits umtanzte sie, liebkoste sie, antwortete auf ihre Impulse mit Bewegungen und erzeugte so klare Bilder. Man fühlte die Eifersucht, als eine Sängerin das Seil zwischen ihm und der anderen Sängerin zerschnitt und man fühlte sich geborgen, wenn er sich in einem Lichtkegel wie ein Embryo zusammenrollte während die Sängerin liebe Worte sang. Man fühlte die unendliche Liebe von gesungenen Worten wie „en mi alma el olor de tu pelo y en mi boca el sabor de tu boca". Sie liebten sich, sie hassten sich, sie vermissten sich, alle diese Emotionen vermittelte das Ensemble auf beeindruckende Weise.

...

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der ANDA 131.

Diesen Inhalt teilen: