Foto: Marjon Broeks

VI. Flamenco Biennale in den Niederlanden

Vom 13. bis 29. Januar zog der Flamenco in Holland und Belgien von Stadt zu Stadt: Amsterdam, Rotterdam, Utrecht, Den Haag, Eindhoven, Maastricht, Amersfort, Gröningen und Antwerpen.

Zwölf Jahre nach ihrer Premiere hat die Flamenco-Biennale in den Niederlanden im Januar ihre sechste Ausgabe gefeiert. Etwa 70.000 Menschen besuchten die 44 Vorstellungen in Theatern, Sälen, Schulen und anderen Veranstaltungsorten. Seit seiner Gründung hat sich das ehrgeizige Projekt organisatorisch und künstlerisch als hochklassiges Festival etabliert.
Ernestina Van der Noort, Gründerin, Leiterin und „alma mater" hat über die Jahre ein umfassendes, interessantes Festival mit viel Persönlichkeit für Aficionados geschaffen. Ihre Begeisterung und Leidenschaft für den Flamenco machen es überhaupt erst möglich, ein derart ausgezeichnetes und etabliertes Projekt zu entwerfen, zu leiten und langfristig am Laufen zu halten.
Der zeitgenössische Flamenco bildet den Dreh- und Angelpunkt der holländischen Biennale. Das Programm setzt auf grenzgängerischen Eigenproduktionen und Stücke, die Brücken zwischen dem Flamenco und anderen Musikrichtungen schlagen, wie in der Eröffnungs- und Schlussvorstellung „Fantasía para Violochelo y Flamenco" der Tänzerin Leonor Leal und der Sängerin Rocío Márquez. Mit ihrem unterschiedlichen Empfindungsvermögen zwinkerten Leal und die Márquez dem Flamenco über Musik und Tanz zu.
Die wichtigsten Vorstellungen der Biennale zeigten den Flamenco in seiner modernsten Auslegung. Doch die Organisatoren kombinierten dieses Programm sehr gut mit traditionelleren Auftritten von Diego Carrasco, David Lagos, Bobote, Isabel Bayón, oder der Guitarre von „Habichuela". Sie führten das Festival mit modernem Zuschnitt zu den Wurzeln des Flamenco zurück.

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der ANDA 131.

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